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Werkstufe
Rehabilitation

Werkstufe

Das Schulangebot im Bildungszentrum für Taubblinde sieht vom 11. bis 13. Schuljahr den Besuch der Werkstufe vor. Dieser kommt die Aufgabe zu, die Jugendlichen auf ihr Leben als Erwachsene vorzubereiten.

Neben dem allgemeinen Unterricht erfolgt insbesondere eine Förderung in der Lehrwerkstatt, die sich an der individuellen Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler orientiert. Ein Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von Fertigkeiten und Fähigkeiten für ein späteres Arbeitsleben. Die Inhalte orientieren sich an blindenhandwerklichen Tätigkeiten, an industrieller Arbeit sowie an Arbeiten, die in Werkstätten für behinderte Menschen ausgeführt werden. Den Jugendlichen wird die Fähigkeit vermittelt, in das Arbeitsleben einzutreten und sich in eine Arbeitsgruppe einzugliedern.

Zudem werden für sie Arbeitspraktika im Deutschen Taubblindenwerk sowie in Werkstätten für behinderte Menschen oder in Berufsbildungsstätten organisiert.

Das Bildungszentrum für Taubblinde sieht es als seine Aufgabe an, hörsehbehinderten und taubblinden Jugendlichen in Zusammenarbeit mit den Eltern oder gesetzlichen Betreuern behilflich zu sein, nach der Schulzeit eine geeignete Wohn- und Arbeitsmöglichkeit zu finden und sie auf die neuen Gegebenheiten vorzubereiten. Die Übergänge werden begleitet, um Ängste und Unsicherheiten zu vermeiden. Das Bildungszentrum für Taubblinde bleibt weiterhin Ansprechpartner für ehemalige Schülerinnen und Schüler.

 

 

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