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Rehabilitation

Rehabilitation

Das Bildungszentrum für Taubblinde bietet  Personen, die nach Ablauf ihrer Schulpflicht hörsehbehindert oder taubblind werden oder von Taubblindheit bedroht sind, umfassende Hilfe an. Diese zielt auf personale, soziale und berufliche Rehabilitation. Zuvor müssen Maßnahmen zur medizinischen Rehabilitation eingeleitet worden sein.

Die ganzheitliche Rehabilitation umfasst Hilfen zur Lebensgestaltung, zur Orientierung und Mobilität, zur Entwicklung des Selbstbewusstseins, zum Neuerwerb lebenspraktischer Fertigkeiten sowie zur Schulung der verbliebenen sensorischen Fähigkeiten. Darüber hinaus wird eine Aufklärung unter medizinisch-biologischen Aspekten angeboten.

Die soziale Rehabilitation erstrebt das Erhalten beziehungsweise Wiederherstellen der familiären und gesellschaftlichen Einbindung der taubblind gewordenen Erwachsenen. Der Einengung der sozialen Beziehungen wird durch Angebote neuer Kommunikationsmittel, -techniken und -hilfen entgegengewirkt, und Kontakte zu anderen hörsehbehinderten oder taubblinden Menschen werden angebahnt. Um die neue Lebenssituation zu bewältigen, kann es sinnvoll und notwendig sein, taubblind gewordene Erwachsene für längere Zeit oder auf Dauer in eine Gruppe Betroffener einzugliedern.

Die berufliche Rehabilitation hat zum Ziel, taubblind gewordene Erwachsene wieder in das Arbeitsleben einzugliedern. Sie ist darum bemüht, den taubblinden Menschen eine Tätigkeit zu ermöglichen, die diese zu befriedigen vermag. Den Rehabilitationsmaßnahmen geht eine sorgfältige pädagogische Diagnose voraus. Wünsche und Vorstellungen der Betroffenen gehen in den individuell erstellten Rehabilitationsplan mit ein.

Je nach individueller Lage kann es notwendig sein, medizinische, psychiatrische, psychotherapeutische, seelsorgerische oder soziale Hilfen zu vermitteln.

Das Angebot für die Beratung, Betreuung und Bildung hörsehbehinderter und taubblinder Erwachsener besteht aus:

 

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